Airolo liegt noch auf über 1.100 Metern, Lugano knapp 900 Meter tiefer. Dazwischen folgt die Etappe fast der ganzen Leventina: Piotta, Ambrì, Faido, Bodio, Biasca. Der Ticino läuft im Talboden, daneben Bahn, Autobahn und alte Talstraße; die Strecke zeigt sehr direkt, warum dieser Korridor seit Jahrhunderten die Nord-Süd-Verbindung über den Gotthard ist. Hinter Biasca wird das Tal breiter und die Fahrt flacher. In Bellinzona stehen die drei Burgen über der Stadt, bevor die Route Richtung Cadenazzo abzweigt. Der Monte Ceneri bringt den letzten spürbaren Anstieg des Tages. Nach der Abfahrt über Rivera und Taverne folgt der Verkehrsgürtel nördlich von Lugano. Die Etappe endet am Seeufer, mit Blick auf Monte Brè und San Salvatore.