Der fünfte Tag ist der erste wirklich lange Transfer: nicht wegen der Höhenmeter, sondern wegen der Distanz. Von Biled führt die Route durch den westlichen Banat, über Cărpiniș und weiter Richtung Bega-Kanal. Um Iohanisfeld und Foeni wird die Landschaft sehr offen: Felder, Entwässerungsgräben, gerade Dorfstraßen, kaum Schatten. Der Bega-Kanal ist hier mehr Infrastruktur als Postkartenmotiv — ein alter Wasserweg zwischen Timișoara und Serbien, der erklärt, warum diese Ebene so geordnet wirkt. Bei Foeni geht es über die Grenze nach Jaša Tomić, dann weiter über Sečanj und Uzdin. Kovačica ist ein guter Zielort: kein beliebiger Stopp, sondern Zentrum der naiven Malerei der slowakischen Minderheit in Serbien.