Vom Flusstal in Bosa führt die Route am Morgen zunächst hinauf in das vulkanische Hinterland. Der Weg passiert Tinnura, ein für seine großflächigen Wandmalereien (Murales) bekanntes Dorf, bevor eine lange Abfahrt in die flache Oristano-Ebene leitet. Dieses weitläufige Tiefland ist von intensiver Landwirtschaft und großen Lagunen geprägt.
Im ebenen Mittelteil zieht das Fahrtempo spürbar an. Die Strecke führt durch das im rationalistischen Architekturstil erbaute Arborea und steuert das abgeschiedene Fischerdorf Marceddì an. Hier wird die Lagune auf einer schmalen Brücke überquert, oft flankiert von Flamingokolonien im flachen Wasser.
Danach beginnt der Einstieg in die raue Costa Verde. Ein letzter Anstieg führt über windgepeitschte Straßen nach Torre dei Corsari. Gewaltige, goldgelbe Sanddünen und ein alter spanischer Wachturm markieren das Etappenziel.