Nach Klokotnitsa liegt Haskovo früh an der Strecke: gut für Kaffee, Wasser und einen letzten Stadthalt. Danach verlässt die Route die Ebene und fährt in die niedrigen Ausläufer der Ost-Rhodopen. Über Stambolovo wird die Straße welliger, die Dörfer kleiner, die Hänge trockener. Der stärkste Abschnitt liegt im Arda-Gebiet bei Madzharovo: Felsen, Flussschleifen, wenig Verkehr — und mit etwas Glück Geier über den Kämmen. Die Gegend ist einer der besten Orte in Bulgarien für Gänse-, Schmutz- und Mönchsgeier. Danach zieht die Strecke Richtung Lyubimets und Mezek. Das thrakische Kuppelgrab und die mittelalterliche Festung liegen nah genug für einen lohnenden Abstecher. Nach der Grenze führt die Route nach Griechenland. Ptelea ist ein ruhiger Zielort am Evros, kurz hinter Ormenio.