Ab Pozzallo bleibt die Route zunächst nah am Meer. Die ersten Kilometer führen flach entlang der Südküste, mit kleinen Badeorten, offenen Strandabschnitten und wenig Höhenmetern. Über Sampieri, Cava d’Aliga und Donnalucata zieht sich die Strecke weiter nach Westen, immer wieder mit Blick auf das Wasser und die niedrige Küstenbebauung. Bei Marina di Ragusa und Punta Secca ist der Charakter deutlich mediterran: helle Häuser, flache Ufer, Fischerboote, Promenaden. Danach ändert sich der Tag. Hinter Santa Croce Camerina verlässt die Route die Küste und steigt in das Hinterland von Ragusa. Felder, Trockenmauern und lange Rampen ersetzen das Meer. Der Schluss ist der anstrengendere Teil der Etappe: Ragusa liegt deutlich höher, und die letzten Kilometer holen die Höhenmeter nach, die an der Küste kaum zu spüren waren.