Hinter Caudry wird die Strecke nordfranzösisch im besten Sinn: Backsteindörfer, offene Felder, niedrige Wellen und Straßen, die ohne Umwege durchs Land ziehen. Der Ton ändert sich bei Wallers-Arenberg. Dort wartet die Trouée d’Arenberg, dieser gerade, brutale Streifen Kopfsteinpflaster durch den Wald, untrennbar mit Paris–Roubaix verbunden. Danach bleibt die Route im Revier der Klassiker: Bergbaugeschichte, flaches Land, kleine Orte und immer wieder diese raue Mischung aus Alltag und Radsportmythos. Je näher Roubaix rückt, desto dichter wird der Raum um Lille. Der Tag endet passend: nicht irgendwo in der Stadt, sondern mit der klassischen anderthalb Runde auf der Bahn von Roubaix.