Dichte Kiefernwälder weichen einem exponierten Kalkstein-Hochplateau, während die Piste in die nördlichen Regionen der Sierra de Segura vordringt. Nach dem Verlassen des Guadalquivir-Tals steigt die Route auf rauen Bergwegen unerbittlich in die kargen Hochebenen hinauf. Die Strecke durchquert die abgelegenen Weiten der Campos de Hernán Perea, ein riesiges Karstplateau, das auf 1,600 Metern Höhe einer kahlen Mondlandschaft gleicht. Wettergegerbte Kiefern brechen den Horizont, wo Wanderschäfer ihre Herden hüten. Eine Kette aus holprigen, felsigen Doppeltracks führt über die offenen Kämme, bevor es hinab in das alpine Becken geht. Die harte Bergetappe endet im isolierten Ort Santiago de la Espada, der von rauen Wintern und karger Steinarchitektur geprägt ist.