Nach den heavy legs von gestern fühlt sich dieser Morgen fast wie ein Geschenk an. Coimbra bleibt hinter mir am Mondego, und bald wird die Fahrt weit, flach und leise. Ich rolle durch Felder, kleine Orte und die offenen Reislandschaften des Baixo Mondego; links und rechts Wassergräben, Schilf und immer mehr salzige Luft. Der einzige echte Anstieg ist eher eine Erinnerung an Berge: ein paar kurze Rampen aus Coimbra heraus, danach nur sanfte Wellen. Bei Montemor-o-Velho schiebt sich die Burg über die Ebene, bevor Figueira da Foz mit Atlantiklicht wartet.