Am zweiten Tag verlässt die Route Ubud nach Osten und wird schnell ländlicher. Hinter den letzten Galerien und Cafés übernehmen Dörfer, Tempelzufahrten, kleine Warungs und schmale Straßen durch Gianyar. Richtung Klungkung liegt Bali dichter am Alltag: Roller, Märkte, Schulverkehr, Mauern aus Lavastein. In Semarapura führt die Strecke nahe am historischen Zentrum vorbei, danach steigt sie in Richtung Sidemen an. Hier verändert sich der Blick. Reisfelder liegen in Terrassen am Hang, Täler schneiden tief in die Landschaft, und bei klarer Sicht steht der Gunung Agung über der Route. Die letzten Kilometer führen aus der Höhe wieder hinunter nach Karangasem. Knapp 60 Kilometer, viele Rhythmuswechsel, mehr Inselinneres als Urlaubsprospekt.