Hinter Karangasem wird der dritte Tag sofort grüner und steiler. Die Route schiebt sich aus der Ebene Richtung Abang hinauf, vorbei an Dörfern, Mauern, Tempeln und den Wasserläufen rund um Tirta Gangga. Mount Agung steht dabei nicht als Postkartenmotiv neben der Strecke, sondern als große Masse im Hintergrund. Nach dem höchsten Abschnitt kippt die Straße zur Nordostküste ab. Unten verändert sich Bali deutlich: weniger Reisfelder, mehr trockene Hänge, schwarze Strände, Lava, Fischerboote und Tauchorte wie Tulamben. Danach bleibt die Route nahe am Meer und zieht westwärts durch Kubu und kleine Küstenorte. Tejakula kommt ohne großes Finale, aber genau richtig nach einem Tag zwischen Bergen und Bali-See.