Der zweite Tag bringt den Rhythmus, der diese Reise prägen wird: früh los, bevor die Hitze brutal wird. Dimitrovgrad liegt noch verschlafen da, als die Straße Richtung Westen führt. Serbien fühlt sich weiter, ruhiger, direkter an. Kleine Orte, trockene Hügel, Tankstellenkaffee, lange Straßenstücke. Ab 11 Uhr wird die Luft schwer, jeder Schatten zählt. Die Etappe ist weniger Drama als Tag 1, eher ein Ankommen im Reisemodus. Fahren, trinken, weiterfahren. Leskovac wartet mit Essen, Dusche und Siesta. Genau richtig.