Heute arbeitet die Route mit Gefälle. Von Dolna Bania rollt man aus dem Rila-Vorland nach Osten, über Kostenets und Belovo ins Maritsa-Tal. Die ersten Kilometer verlieren stetig Höhe; Rila bleibt im Rücken, vor dir öffnet sich die Obere Thrakische Ebene, eine fruchtbare Niederung entlang der Maritsa. Ab Pazardzhik wird der Tag städtischer. Ein kurzer Halt lohnt an der Kirche Sveta Bogoroditsa: bekannt für ihren großen geschnitzten Nussbaum-Ikonostas. Danach folgt eine lange, flache Passage Richtung Plovdiv, mit Feldern, Dörfern und Industrie am Rand. Wer Zeit hat, nimmt in Plovdiv Altstadt, römische Spuren oder Nebet Tepe mit. Der Schluss ist kein Ausrollen: Nach der Ebene steigt die Straße wieder in die ersten Rhodopenhügel nach Hrabrino.