Der Kosovo verabschiedet sich ohne großes Drama: früh los, klare Morgenluft, noch erträgliche Temperaturen. Hinter Ferizaj wird es ländlicher, die Straßen steigen langsam an, und am Horizont schieben sich die Berge näher. Die Grenze nach Nordmazedonien fühlt sich ruhig an, fast unscheinbar. Danach ändert sich der Charakter sofort: mehr Höhenmeter, längere Anstiege, weitere Täler.
Richtung Tetovo öffnet sich die Landschaft, die Šar-Berge stehen mächtig im Hintergrund. Es ist einer dieser Tage, an denen die Hitze nicht verschwindet, sondern nur mitfährt. Gostivar wird zum verdienten Ziel: essen, duschen, Siesta. Mehr braucht es nicht.