Pöchlarn liegt noch am westlichen Rand des Nibelungengaus, doch bald rückt Melk mit seinem mächtigen Stift über der Donau ins Bild. Danach beginnt einer der bekanntesten Abschnitte des österreichischen Donauradwegs: die Wachau. Zwischen Emmersdorf, Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein verläuft die Route durch Weinberge, enge Flussbögen, Trockensteinmauern und Orte mit hellen Kirchtürmen direkt am Wasser. Krems markiert das Ende dieses dichten Kulturlandschaftsabschnitts. Weiter ostwärts wird das Tal breiter und ruhiger. Über Traismauer und Tulln führt die Strecke durch Auen, Felder und lange Uferpassagen. Vor Wien liegt Klosterneuburg mit dem Stift am Hang, danach rollt die Route in den Stadtraum der österreichischen Hauptstadt.