Der letzte Tag ist lang genug, dass Berlin erst spät wieder real wird. Aus Gubin geht es über die Neiße zurück nach Brandenburg, dann westwärts durch die ruhigen Übergänge zwischen Niederlausitz und Oder-Spree. Die ersten Kilometer sind offen, leicht wellig und eher dünn besiedelt. Danach übernimmt das Binnenland: Kiefern, kleine Seen, Dörfer, Feldkanten und längere Abschnitte, in denen der Blick weit vorausgeht. Um Beeskow bekommt die Etappe einen klaren Ortspunkt, später wird der Raum wasserreicher. Richtung Storkow und Dahme-Spreewald mischen sich Seen, Wald und Nebenstraßen, bevor der Berliner Rand näherkommt. Hinter Erkner und Köpenick wird aus Reiselinie wieder Stadtverkehr. 132 km, wenig Spektakel, aber ein sauberer Schlussbogen.