Ab Gostivar wird die Reise ernsthafter. Die Straßen steigen länger an, die Täler werden enger, die Berge rücken näher. Nordmazedonien fühlt sich wilder an als die Tage zuvor – schön, aber fordernd. Gleichzeitig hängen die Waldbrände wie ein Fragezeichen über der Route. Verlässliche Infos gibt es kaum, also frage ich Einheimische, höre zu und ändere den Plan.
Statt weiter der ursprünglichen Linie zu folgen, fahre ich nach Struga. Über Kičevo und die welligen Straßen Richtung Ohridsee wird der Tag lang, heiß und schwer. Doch als der See auftaucht, ist klar: richtige Entscheidung.