Der letzte albanische Tag beginnt im Landesinneren und endet am Meer. Von Gramsh rolle ich aus den Bergen hinaus, die Landschaft wird weiter, trockener, flacher. Nach den harten Tagen fühlt sich jeder verlorene Höhenmeter wie ein Geschenk an. Die Straßen folgen Tälern, Feldern und kleinen Orten, bevor der Verkehr dichter und die Adriaküste spürbar näher wird. Dann endlich Durrës: Hafen, Salzluft, Fähren, Meer. Kein romantischer Schluss, eher ein echter Übergang. Der Balkan liegt hinter mir.