Komárno gibt dem letzten Tag einen klaren Auftakt: Donau, Grenze und Festungsstadt statt anonymer Vorortstart. Die Route führt zunächst auf ungarischer Seite weiter durch das Donautal, vorbei an Komárom, flachen Uferabschnitten, kleinen Orten und den niedrigen Hängen am Rand des Gerecse-Gebiets. Richtung Esztergom wird der Flussraum markanter. Die Basilika liegt hoch über der Donau und setzt den stärksten kulturellen Punkt der Etappe. Danach verlässt die Strecke die reine Flusslinie und zieht in die Hügel des Pilis. Wald, kleine Siedlungen und kurze Anstiege ersetzen die langen Ebenen der Vortage. Über den westlichen Rand von Budapest führt die Route schließlich in die Stadt hinein, mit den Budaer Hügeln im Rücken und der Donau wieder als Zielraum.