Maliq startet still, fast verschlafen, doch lange bleibt es nicht gemütlich. Die Straße steigt aus der Hochebene hinaus und Albanien zeigt sofort Zähne: trockene Hänge, lose Ränder, wenig Schatten, viel Hitze. Oben öffnet sich der Blick zurück Richtung Korça-Ebene, dann kippt die Route in ein endlos wirkendes Auf und Ab. Später folgt sie dem Devoll-Tal, vorbei an Stauseen, Felswänden und kleinen Dörfern, in denen die Zeit langsamer läuft. Nach den Bergen wirkt Gramsh wie ein Versprechen: Wasser, Essen, Pause. Genau genug.