Tag 7 wechselt mitten im Satz die Richtung. Von Linz weg läuft es erst fast spielerisch: viel Flussnähe, ruhiges Tempo, tiefe Lage, Dörfer und Auen, die den Tag leicht wirken lassen. Lange sieht alles nach einer entspannten Donau-Etappe aus. Dann kippt das Profil. Im letzten Drittel zieht die Route plötzlich in Stufen nach oben, sammelt Höhenmeter und fordert Aufmerksamkeit. Kein einzelner Pass, sondern ein langes, unruhiges Klettern mit mehreren Rampen und einem spürbar schärferen Stich kurz vor dem höchsten Punkt. Oben wird der Blick weiter, die Beine schwerer und der Tag sofort ernster. Gerade das macht diese Etappe spannend: erst flussnahes Dahingleiten, dann ein ganz anderer Rhythmus.