Heute war einer dieser Tage, die unscheinbar starten und sich dann langsam in die Beine schreiben. Hinter Lourinhã verschwinden die letzten Spuren der Küste; stattdessen begleiten mich Felder, Weinreben, helle Dörfer und immer wieder diese trockenen Hügel westlich von Lissabon. Der Auftakt zieht fast 7 km lang sanft bergauf, mehr Geduld als Drama. Später kommen kürzere, steilere Rampen, vor allem kurz vor Mafra: 3 km mit echtem Biss. Oben wartet der große Palast – und das schöne Gefühl, sich den Blick verdient zu haben.