Der erste Tag verlässt Paris über den nördlichen Rand der Metropole und führt schnell in ein anderes Frankreich: weniger Stadt, mehr Felder, Alleen und kleine Orte zwischen Île-de-France, Oise und Aisne. Nach den Vororten wird Senlis zum ersten starken Fixpunkt, mit mittelalterlichem Kern, Kathedrale und alten Mauern. Danach zieht die Route weiter durch welliges Land Richtung Oise-Tal. Compiègne bringt Schlossnähe, Flusslage und Waldkante zusammen, bevor die Strecke über ruhigere Straßen nach Noyon führt. Dort setzt die Kathedrale einen klaren historischen Akzent. Auf den letzten Kilometern wird die Landschaft nordfranzösischer: offener, sachlicher, mit Kanälen, Dörfern und langen Linien bis Saint-Quentin, wo Backstein, Basilika und Art-déco-Fassaden den Tag abschließen.