Der letzte Fahrtag ist kein feierliches Ausrollen. Zwischen Lüleburgaz und Çorlu zeigt Thrakien noch einmal seine nüchterne Seite: Felder, Gewerbe, breite Straßen, kurze Wellen. Erst hinter Silivri kommt die Marmara ins Bild. Die Route hält sich nun näher an Küste und Vorstadtgürtel, mit Büyükçekmece als klarer Marke vor Istanbul. Dort liegt die Kanuni-Sultan-Süleyman-Brücke, ein Sinan-Bau aus dem 16. Jahrhundert, 636 m lang und bis heute das stärkste Bauwerk am See. Danach beginnt Istanbul nicht mit einem Schild. Es baut sich über viele Kilometer auf: Beylikdüzü, Avcılar, Küçükçekmece, Verkehr, Meer, Wohnblöcke. Der Schluss führt auf die historische Halbinsel. Landmauern, Hippodrom, Hagia Sophia, Süleymaniye.