Tag 1 startet auf Meereshöhe in Málaga und macht sofort klar, worum es geht: klettern. Nach den ersten Stadtmetern kippt die Route in die Montes de Málaga: 43,5 Kilometer, rund 1.280 Höhenmeter, fast alles gebündelt im langen Anstieg aus der Küste. Hinter dem Stadtrand wird der Blick freier, der Asphalt zieht durch Kiefernwald, trockene Hänge und kleine Schneisen mit Sicht zurück zum Mittelmeer. Am Camino Bajo del Cerrado ist die Stadt endgültig weg. Danach folgt der Mirador Martínez-Falero, ein sinnvoller Pausenpunkt mit Blick in den Naturpark und über die bewaldeten Täler des Guadalmedina. Kurz vor dem höchsten Abschnitt markiert der Monolith Carretera/Serranilla den Wechsel ins offenere Hinterland. Colmenar liegt am Ende ruhig auf etwa 680 Metern.