Keine Postkartenküste heute. Die Route verlässt Saintes-Maries durch die flache Camargue: Kanäle, Schilf, Pferdeweiden, Salzflächen. Bei Salin-de-Giraud wird es technischer und rauer; der Rhône-Übergang am Bac de Barcarin markiert den Wechsel vom Marschland zur Arbeitsküste. Danach folgen Port-Saint-Louis, Fos-sur-Mer, Hafenanlagen, Wind, Beton, Wasser. Martigues bringt Farbe zurück: Kanäle, Brücken, Boote. Vor Marseille steigt die Straße an, L’Estaque kündigt die Stadt an. Dann liegt Marseille plötzlich da: dicht, laut, echt.