Von Mindszent aus bleibt die Tisza zunächst nah. Bei Mártély liegt die Holt-Tisza fast an der Route; ein Naturpfad führt durch Auwald und über Bohlen ans Wasser. Danach geht es nach Hódmezővásárhely, eine weitläufige Stadt der Großen Ungarischen Tiefebene mit breiten Straßen, niedriger Bebauung und bekannter Keramiktradition. Hinter der Stadt wird die Etappe geradliniger: Felder, Gehöfte, Kanäle, wenig Schatten. Makó bringt wieder einen klaren Ortswechsel. Die Stadt am Maros ist bekannt für ihre Zwiebeln, das Hagymatikum-Thermalbad und die organischen Bauten von Imre Makovecz. Danach folgen Apátfalva, die Grenze und der kurze Wechsel nach Rumänien. Cenad ist ein ruhiger Zielort am Mureș/Maros.