Tag 2 lässt Montana schnell hinter sich und sucht die stillere Seite Nordwestbulgariens. Erst flach und offen, dann welliger, rauer, näher am Balkanrand. Kleine Dörfer, Felder und bewaldete Hänge begleiten den Weg Richtung Prevala und Falkovets; die Straße arbeitet sich spürbar nach oben, ohne den Reiserhythmus zu verlieren. Kurz vor Belogradchik wird der Tag dramatisch: rote Felsen steigen aus dem Grün, fast wie Kulissen. Am Ziel warten Festung, Steinriesen und ein Sonnenuntergang, der nach Bleiben aussieht.