Der Weg führt von Nagasaki aus zunächst südwärts zum kleinen Hafen von Mogi. Von dort bricht eine Fähre über das offene Gewässer zu den abgelegenen Amakusa-Inseln auf und legt in Tomioka an. Die Landschaft verwandelt sich augenblicklich in ein ruhiges Labyrinth aus zerklüfteten Küstenlinien und verschlafenen Fischerorten. Der Asphalt folgt der Uferlinie, bevor einige wellige Kämme bezwungen werden müssen, die die Inseln miteinander verbinden. Den baulichen Höhepunkt markieren die Fünf Brücken von Amakusa – eine markante Kette von Bauwerken, die über türkisfarbene Meerengen zur Uto-Halbinsel führen. Ein flacher Schlussspurt leitet schließlich landeinwärts durch die Kumamoto-Ebene, bis die Etappe im Schatten der mächtigen, schwarzen Steinmauern der Burg Kumamoto endet.