Alles roch noch nach Meer. Aus Nazaré ging es mit salziger Luft in den Beinen hinaus, erst über zwei sanfte Anstiege, beide eher langgezogen als schwer. Danach wurde der Tag ruhiger: Pinien, kleine Dörfer, weiße Häuser, immer wieder ein heller Streifen Atlantik. Bei São Martinho do Porto öffnete sich kurz die Bucht, später lag die Lagune von Óbidos wie ein stiller Spiegel neben der Route. Der härteste Teil kam spät: rund 6 km bergauf ins Landesinnere, gleichmäßig, warm und etwas zäh. Danach rollte ich müde, aber zufrieden nach Lourinhã.