Heute ist kein langer Tag auf dem Papier, aber einer mit Charakter. Pombals Burg bleibt noch kurz über der Schulter, dann wird es stiller: Dörfer, Olivenbäume, helle Mauern und diese trockene, würzige Luft des Inlandes. Erst rollt die Straße freundlich, fast spielerisch, bevor nach der Hälfte der eigentliche Anstieg beginnt: rund 8 km bergauf, gut 230 hm, nie brutal, aber lang genug, um den Atem zu sortieren. Oben wird das Land karger, steiniger, weiter. Die letzten Kilometer nach Fátima fühlen sich ruhig an – wie Ausrollen in ein helles Hochplateau.