Heute fühlt sich die Straße schnell nach Aufbruch an: Pontevedras alte Gassen bleiben zurück, und bald übernehmen Flusstäler, Reben und kleine galicische Dörfer. Hinter Arcade steigt die Route erstmals länger an – rund 5 km, moderat, eher ein ruhiger Trittfinder als ein Prüfstein. Später öffnet sich der Blick Richtung Tui und Valença, mit Kathedrale, Festungsmauern und dem breiten Minho als großer Grenzmoment. In Portugal wird es welliger: zwei längere Anstiege sammeln fast 400 hm, grün, geduldig, belohnt von der Abfahrt nach Ponte de Lima.