Ein stetig ansteigendes Profil führt das Fahrerfeld heute tief in das historische Kernland Galiciens hinein. Nach dem Verlassen von Pontevedra rollen die Räder zunächst durch dichte Kastanienwälder und ruhige Weinbaugebiete, in denen der berühmte Albariño-Weißwein angebaut wird. Erster fester Zwischenstopp ist der Kurort Caldas de Reis, bekannt für seine heißen Thermalquellen und die römische Steinbrücke. Weiter nördlich überquert die Strecke den Fluss Ulla und erreicht das geschichtsträchtige Padrón, die Heimat der weltbekannten kleinen grünen Paprikaschoten. Ab hier fordern raue Rampen und spürbare Höhenmeter noch einmal volle Konzentration. Am Ende der Etappe weitet sich der Blick auf die monumentalen Türme der Kathedrale von Santiago de Compostela, wo die Reise auf der geschäftigen Plaza del Obradoiro ihr großes Etappenziel findet.