Šamorín markiert den Einstieg in einen sehr flachen Abschnitt durch Žitný ostrov, die große Donauinsel zwischen Donau, Kleiner Donau und Váh. Die Route führt aus dem Ort hinaus in eine Landschaft aus Dämmen, Seitenarmen, Feldern und langen geraden Wegen. Rund um Gabčíkovo wird der Wasserbau der Donau sichtbar: breite Kanäle, Uferwege und offene Horizonte statt enger Täler. Danach bleibt die Strecke tief im Tiefland der Südslowakei. Kleine Orte, Pappelreihen, Ackerflächen und Feuchtgebiete prägen den Weg Richtung Osten. Vor Komárno verdichtet sich die Geschichte wieder. Die Stadt liegt an Donau und Váh, direkt an der ungarischen Grenze, mit Festungsanlagen, Hafencharakter und dem klaren Gefühl eines alten Grenz- und Flussortes.