Heute hat sich die Straße langsam zum Meer hingezogen. Fátima lag noch hell und ruhig auf dem Hochplateau, dann wurde die Landschaft karger: Kalkstein, Olivenbäume, Trockenmauern, kleine Orte mit weißen Fassaden. Der erste Anstieg kam fast unauffällig – ein langer, flacher Zug über mehrere Kilometer, eher zum Warmwerden als zum Kämpfen. Danach verlor die Route Stück für Stück Höhe. Kurz vor Nazaré biss die Straße noch einmal an, ein letzter Hügel mit salziger Luft in der Nase. Und dann: Atlantik, Klippen, Licht, Ankommen.