Die Route führt aus den Straßen Sevillas heraus und folgt dem Guadalquivir nach Süden. Auf flachen Abschnitten geht es durch das weite Agrarland der Marismas, wo riesige Felder die Geometrie der Ebene bestimmen. Später bricht das wellige Terrain von Trebujena die Monotonie auf. Hier prägen helle Albariza-Kalkböden und reiche Weinreben das Bild.
Über ruhige Landstraßen steuern die Radreisenden auf Sanlúcar de Barrameda zu, die Heimat des Manzanilla-Sherrys. Am Flussufer öffnet sich der Blick auf den Nationalpark Doñana am gegenüberliegenden Ufer. Die letzten Kilometer rollen flach an der Atlantikküste entlang bis nach Chipiona, dessen gewaltiger Leuchtturm – der höchste Spaniens – den Endpunkt dieser langen Etappe markiert.