In Sospel ist das Meer schon nah, aber noch nicht sichtbar. Erst legt sich der Col de Braus dazwischen: gut 1.000 Meter hoch, mit engen Kehren über dem Bévéra-Tal. Danach fällt die Straße nach L’Escarène und weiter in die trockeneren Hügel des Hinterlands. Peille, Felsflanken, Pinien, helle Mauern; die Alpen verlieren langsam ihre Schwere. Bei La Turbie und der Grande Corniche kommt die Küste ins Bild. Unten liegt Nice: Dächer, Hafen, Promenade, Mittelmeer. Die Route endet nicht leise.